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In Zeiten des Überflusses und der ständig wachsenden Müllproblematik auf der ganzen Welt, legen immer mehr Unternehmen Wert auf die Nachhaltigkeit ihrer Verpackungsmaterialien. Aber auch die Verbraucher der heutigen Zeit sind aufmerksamer und bedachter beim Thema Müll und Natur. Mittlerweile schwimmen rund 150 Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren. Forscher vermuten sogar, dass sich diese Zahl bis 2030 verdoppeln, bis 2050 sogar vervierfachen könnte. Damit gäbe es dann mehr Plastik als Fische in den Meeren – eine grausame Vorstellung, die die Natur mehr belasten würde, als es vorstellbar ist.
 
 
Neben der Naturbelastung spielt auch die Gesundheit der Verbraucher eine wichtige Rolle. Der Großteil der konventionellen Verpackungen aus Plastik enthalten verschiedene Weichmacher, wie zum Beispiel Bisphenol A (BPA) und Phthalate, die das Plastik geschmeidiger und elastischer machen. Beim unvermeidlichen Kontakt zwischen Verpackung und Lebensmittel, werden diese giftigen Weichmacher auf das enthaltene Produkt übertragen. Beim Verzehr von Wurst, Käse und Co. gelangen die zum Teil krebserregenden Substanzen dann direkt in den menschlichen Organismus und können hier ungeahnte Schäden anrichten. Keine schöne Vorstellung, oder?
 
Einen Schritt in die richtige Richtung und auch hin zu weniger Verpackungsmüll, wären zum Beispiel biologisch abbaubare Varianten. Diese werden auf Basis von erneuerbaren, heißt aus nachhaltiger Quelle, und natürlichen Materialien hergestellt. Natürliche Materialien sind zum Beispiel Pflanzen oder Bäume. Aber auch Stärke, gewonnen aus Kartoffeln und Mais, wird gut und gerne für die Produktion von nachhaltigen Verpackungen verwendet. Hieraus können zum Beispiel Tüten oder Müllbeutel hergestellt werden, die genauso reißfest wie normale Plastikprodukte sind. Auch Kaffeebecher werden nachhaltig aus Stärke hergestellt. Nach ihrer Verwendung kehren nachhaltige Verpackungsmaterialien als Kompost zu ihrem Ursprung zurück – und das ganz ohne den Einsatz von Erdölen, Kohle oder Erdgas. Der natürliche Kreislauf ist damit geschlossen. Übrigens ein weiterer Pluspunkt für die CO2 Belastung der weltlichen Atmosphäre!
 
 
Neben den bereits besprochenen Vorteilen sollte man ebenfalls einen Blick auf die wirtschaftlichen Aspekte werfen. Die ständig ansteigenden Ölpreise und die immer weiter zurückgehende staatliche Subventionierung von Plastikfabrikanten, sorgt für eine kontinuierliche Steigung der Plastikpreise. Nachhaltige Verpackungen sind hingegen preislich günstiger. Die Umstellung auf biologisch abbaubare Verpackungsmaterialien aus nachhaltigen Rohstoffen hat neben Vorteilen für die Gesundheit und die Natur daher auch positive Effekte auf den Geldbeutel.

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