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Die meisten Menschen sind echte Schleckermäuler. Egal ob es die Tafel Schokolade, das Eis oder der süße Latte Macchiato am Morgen ist: Zucker ist ständiger Alltagsbegleiter von vielen Menschen. Leider ist herkömmlicher Industriezucker alles andere als gesund oder für den Körper gut verträglich. Er übersäuert, fördert Karies und greift bei übermäßigem Verzehr sogar die Organe an. Die Folgen sind immens und reichen von Magen-Darm-Problemen, über Diabetes bis hin zu Krebserkrankungen.
Was aber, wenn man von den negativen Eigenschaften des Zuckers weiß, aber dennoch nicht auf den süßen Geschmack verzichten will?
Es gibt eine echte und sogar gesunde Alternative! Sie glauben es nicht? Dann lesen Sie weiter!
Birkenzucker – Süße ohne Reue
Süß wie Zucker aber dennoch kalorienarm und den Blutzuckerspiegel kaum tangierend: Das kann der Birkenzucker! Er wurde erstmalig 1980 von Nobelpreisträger Emil Fischer und Rudolf Stahel entdeckt. Ein Jahr später bekam er die chemische Bezeichnung Xylit. Der Birkenzucker wurde und wird aus der Rinde bestimmter Holzarten isoliert. Optimal eignen sich hierfür finnische Birken. Andere Holzarten sind auf Grund ihrer Schadstoffbelastung weniger geeignet. Beim Kauf sollte daher in jedem Falle auf das Herkunftsland des Produktes geachtet werden. Birkenzucker gehört in die Gruppe der Zuckeralkohole.
Der Birkenzucker hat einige (gesundheitliche) Vorteile, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.
So ist er zum Beispiel bis zu 40% kalorienärmer als herkömmlicher Kristallzucker – und das bei gleicher Süßkraft! Klingt unglaublich? Finden wir auch, aber es ist tatsächlich wahr!
Zudem besitzt Xylit bis zu 75% weniger Kohlenhydrate und ist daher auch im Rahmen einer „Low-Carb“-Ernährung problemlos anwendbar.
Gerade für Diabetiker ist die Integration des Birkenzuckers in den eigenen Ernährungsplan von Vorteil. Er hält den Blutzucker stabil, weil beim Verzehr des süßen Xylits kein übermäßiges Insulin ausgeschüttet wird. Das bisher von Diabetikern präferierte Aspartam hat gesundheitliche Nachteile, die mittlerweile auch jedem bekannt sein dürften. Da Birkenzucker außerdem den Zahnschmelz stärkt, die Reminalisierung fördert und über eine einzigartige Antikaries-Wirkung verfügt, findet man ihn auch gerne in verschiedenen Zahnpasten.
Darüber hinaus kann er bei Verdauungsproblemen helfen und er wirkt antibakteriell auf die Darmflora und unterstützt deren gesunden Aufbau. Heute weiß fast jeder: Ist der Darm gesund, ist es auch der Mensch.
Aber Achtung: Es sollte täglich nicht mehr als 0,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht zu sich genommen werden, da er sonst abführend wirken könnte. Ein Mensch mit einem durchschnittlichen Gewicht von 70 Kilogramm sollte daher maximal 35 Gramm zu sich nehmen. Dies reicht alle Male um den Hyper nach Zucker zu befriedigen.
Birkenzucker kann überall dort eingesetzt werden, wo man auch herkömmlichen Zucker verwenden würde. Egal ob beim Backen, bei der Herstellung von Marmelade oder im Kaffee: Mit Birkenzucker süßt man ohne schlechtes Gewissen.

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